Kilimandscharo

Kilimandscharo

Bis zum Start des Kilimandscharo- Projektes dauert es gar nicht mehr so viele Wochen.

Die nachfolgende Zusammenstellung entspricht meiner Reise. Hin- und Rückflug können individuell und anders gebucht werden. Die Teilnahme an der Safari steht nicht im Zusammenhang mit dem Trekking.

Thema Datum Inhalt Kosten
Reise nach Tansania 17.11. Flug nach Tansania 1030.- CHF (retour)
Aufenthalt in Arusha 17. - 21.11. individueller Aufenthalt in Arusha offen
Trekking 22.11. - 01.12. Aufenthalt in Arusha und Aufstieg auf den Kibo sowie Rückkehr nach Arusha.
Detailprogramm sie unten.
2'400.- Euro
Safari 02.12.  - 04.12. 3-tägige Safari in den Tarangire Nationalpark, Ngorongoro Krater, Lake Manyara Nationalpark und Besuch von Massai Boma.
1'450.- Euro
Aufenthalt in Arusha 05.12. - 08.12.    
Rückreise aus Tansania 08.12. Flugreise von Tansania nach Zürich  

In den Angaben zum Trekking sind folgende Leistungen enthalten:

  • Campingausrüstung
  • Ein professioneller Bergführer
  • Professioneller Koch
  • Porter-Team
  • Wanderstöcke
  • Erste-Hilfe-Set
  • Notfallsauerstoff
  • Rettungsgebühren
  • Tragbare Toilette
  • Parkgebühren und Eintrittsgebühren
  • Alle Staatssteuern

Nicht enthalten sind:

  • Persönliche Trekkingausrüstung
  • Reiseversicherung und Visagebühren
  • Internationale Flüge
  • Programm vor und nach der Wanderung

Die Route im Bild:

Lemosho Route

Trekking Infos:

Datum Aktivität Übernachtung
22.11. Besichtigung Arusha Stadt oder Kaffeeplantage Samora River Lodge ö.ä. - Halbpension
23.11.

Nach dem Frühstück in Arusha Transfer zum Lemosho-Tor (ca. 3 bis 4 Stunden). Erledigung der Parkregistrierungsformalitäten. Start der Tour.
Der Pfad schlängelt sich sanft durch dichten, üppigen Regenwald, in dem man häufig Colobusaffen, Blaue Meerkatzen und verschiedene Vogelarten beobachten kann. Der Weg ist gut beschattet und steigt allmählich zwischen hoch aufragenden, moos- und flechtenbewachsenen Bäumen an.
Am Nachmittag erreichen wir das Mti Mkubwa „Big Tree“-Camp. Die Crew hat bereits Zelte aufgebaut und warme Getränke bereitgestellt. Das Abendessen wird im Speisezelt serviert, anschließend findet eine Einweisung für den nächsten Tag statt.

Höhe: 2.100 m → 2.650 m
Entfernung: ca. 7 km
Wanderzeit: 3–4 Stunden
Ökologische Zone : Bergregenwald

Mti Mkubwa Camp
24.11.

Heute verlassen wir den Regenwald und betreten die Heide- und Moorlandschaft. Der Pfad wird steiler, während wir einen Bergrücken erklimmen, von dem aus wir zum ersten Mal einen beeindruckenden Blick auf das Shira-Plateau und den Kibo-Gipfel genießen können.
Die Vegetation verändert sich dramatisch; riesige Heidekrautgewächse und vulkanische Felsformationen prägen die Landschaft. An klaren Tagen kann man in der Ferne den Berg Meru sehen.
Ankunft im Shira 1 Camp am Nachmittag. Da die Temperaturen mit zunehmender Höhe sinken, werden warme Kleidungsschichten empfohlen.

Höhe: 2.650 m → 3.505 m
Entfernung: ca. 8 km
Wanderzeit: 5–6 Stunden
Ökologische Zone: Regenwald → Moorland

Shira I Camp
25.11.

Dies ist eine vergleichsweise leichte Tagesetappe durch das weitläufige Shira-Plateau – eines der höchsten Plateaus der Erde. Die Route bietet weite, offene Landschaften mit atemberaubenden Ausblicken auf die Gletscher des Kibo.
Das langsamere Tempo ermöglicht es dem Körper, sich an die zunehmende Höhe anzupassen. Die Guides überwachen im Rahmen der Akklimatisierung den Sauerstoffgehalt und den allgemeinen Gesundheitszustand.
Frühzeitige Ankunft im Shira 2 Camp an, um Zeit zum Ausruhen oder für einen kurzen Akklimatisierungsspaziergang zu haben.

Höhe: 3.505 m → 3.850 m
Entfernung: ca. 7 km
Wanderzeit: 3 bis 4 Stunden
Ökologische Zone: Moorland

Shira II Camp
26.11.

Heute steht ein wichtiger Akklimatisierungstag nach dem Prinzip „hoch steigen, tief schlafen“ an. Die Tour steigt stetig zum Lava Tower (4.600 m) auf, einer imposanten vulkanischen Felsformation.
Die Luft wird dünner und das Gelände zerklüfteter. Nach dem Mittagessen in der Nähe des Lava Towers steigen wir hinab in das malerische Barranco-Tal, das für seine riesigen Senecio-Pflanzen und steil aufragenden Klippen bekannt ist.
Dieser Abstieg hilft dem Körper, sich an die Höhe anzupassen und sich optimal für die kommenden Tage zu vorzubereiten.

Höhe: 3.850 m → 4.600 m → 3.960 m
Entfernung: ca. 10 km
Wanderzeit: 6 bis 7 Stunden
Ökologische Zone: Moorland, Alpine Wüste

Baranco Camp
27.11.

Wir beginnen den Tag mit der Besteigung der berühmten Barranco-Wand – eine unterhaltsame und lohnende Klettertour, keine anspruchsvolle technische Kletterei. Vom Gipfel aus genießen wir einen spektakulären Blick auf den Heim-Gletscher.
Der Weg führt weiter über hügeliges Gelände mit mehreren Auf- und Abstiegen, bevor man das Karanga Camp erreicht. Diese kürzere Etappe fördert die Akklimatisierung und spart Energie für den Gipfeltag.
Nachmittagsruhe und Vorbereitung.

Höhe: 3.960 m → 4.035 m
Entfernung : 5 km
Wanderzeit : 4 bis 5 Stunden
Ökologische Zone: Alpine Wüste

Karango Camp
28.11.

Ein stetiger Anstieg führt zum Barafu Camp, das auf einem felsigen Bergrücken liegt. Die Umgebung ist karg und dramatisch, mit weitem Blick auf den Mawenzi-Gipfel

Höhe: 4.035 m → 4.645 m
Entfernung: ca. 4 km
Wanderzeit: 3 bis 4 Stunden
Ökologische Zone: Alpine Wüste

Barafu Camp
29.11.

Das Kosovo Camp erreicht man nach einem 200m Aufstieg und dem Queren eines felsigen Passes.

Nach einem frühen Abendessen führt der Guide eine ausführliche Gipfelbesprechung durch. Ruhe ist wichtig, da der Aufbruch um Mitternacht vorbereiten werden muss.

Höhe: 4.645 m → 4.870 m
Entfernung: ca. 2 km
Trekkingzeit: 3 Stunden
Ökologische Zone : Alpine Wüste → Arktis

Kosovo Camp
30.11.

Der Gipfelaufstieg beginnt gegen Mitternacht. Langsam und stetig steigen wir steile Geröllhänge hinauf.
Wir erreichen den Stella Point (5.756 m) bei Sonnenaufgang und genießen die atemberaubende Aussicht. Dann folgen wir dem Kraterrand weiter zum Uhuru Peak (5.895 m), dem Dach Afrikas.
Nach Fotos und Feierlichkeiten geht es vorsichtig hinab zum Barafu Camp, wo man sich ausruht und zu Mittag isst, bevor es weiter hinunter zum Mweka Camp in der Moorlandschaft geht.

Höhe: 4.870 m → 5.895 m → 3.080
Entfernung: ca. 13 km
Trekkingzeit: 10–14 Stunden
Ökologische Zone : Alpine Wüste → Arktis → Moorland

Mweka Camp
01.12.

Ein sanfter Abstieg durch das smaragdgrüne Blätterdach des Regenwaldes führt uns zum Mweka-Tor, wo die Tour endet. Hier erhalten wir unser wohlverdientes Gipfelzertifikat – ein bleibendes Symbol des Erfolgs. Nach einem herzlichen Abschied von der engagierten Bergcrew, die uns auf unserem Weg begleitet hat, treten wir die Rückfahrt nach Arusha an. Die Fahrt bietet Zeit, das Abenteuer Revue passieren zu lassen, bevor wir uns eine wohlverdiente Pause gönnen und den Erfolg feiern können.

Höhe: 3.080 m → 1.640 m
Entfernung: ca. 10 km
Wanderzeit : 3 bis 4 Stunden
Ökologische Zone: Regenwald

Samora River Lodge ö.ä. - Halbpension
 

Folgende Ausrüstung wird benötigt:

  • Großer Trekkingrucksack oder, besser noch, eine Reisetasche (die vom Träger auf dem Berg getragen wird).
  • Kleiner Rucksack (25-35 Liter) mit Regenhülle für Dinge des täglichen Bedarfs, Fotoausrüstung usw.
  • Koffer oder Reisetasche mit Schloss (bleibt während der Besteigung zusammen mit zusätzlicher Kleidung etc. im Hotel)
  • Trekkingstöcke
  • Schlafsack mit Kompressionssack, falls erforderlich, mit Einlassöffnung
  • Isoliermatte (Sie können diese auch bei uns mieten, allerdings ist die Qualität nicht so hoch)
  • Taschenlampe, oder besser noch, Stirnlampe
  • Handtuch (schnelltrocknende Mikrofaserhandtücher sind praktisch)
  • Taschentücher, Feuchttücher, Hygieneprodukte
  • Sonnenbrillen / Gletscherbrillen
  • Guter Sonnenschutz, besonders für Gesicht und Lippen
  • Mückenspray (insbesondere für die unteren Regionen)
  • Biologisch abbaubare Seife, Handwäsche
  • Energieriegel, Glukose für zwischendurch
  • Thermoskanne – kann in der Gipfelnacht mit heißem Tee und/oder einer Trinkflasche befüllt werden. Wasser für den Tag wird jeden Morgen und, falls nötig, auch zum Mittag- und Abendessen in Ihre Flaschen aufgefüllt.
  • Dicke, warme Handschuhe und, falls erforderlich, Innenhandschuhe.
  • Schal/Tuch
  • Warme Mütze, eventuell auch eine Skimaske
  • Knöchelhohe, robuste, wasserdichte Trekkingschuhe mit guter Sohle (vorzugsweise bereits gut eingelaufen)
  • Gamaschen (nicht unbedingt notwendig – aber wenn es weiter oben schneit, sind sie nützlich – sie halten auch warm)
  • Trekkingsandalen oder Joggingschuhe für die Abende im Camp
  • Gute Regen- und Windkleidung (Regenhose, Regenjacke, Regenhülle für den Tagesrucksack)
  • Jacke (Softshell)
  • Fleecepullover/Fleecejacke
  • Warme, dicke (Daunen-)Jacke für den Gipfeltag
  • Funktionelle Hosen (vorzugsweise Hosen mit Reißverschluss, die lang oder kurz getragen werden können)
  • Lange Jogginghosen für die Abende im Camp
  • Lange und kurze Funktionshemden
  • Mindestens eine lange Unterhose für den Gipfeltag – Sie können auch mehrere übereinander tragen.
  • Funktionsunterwäsche
  • Trekkingsocken

Es gibt noch freie Plätze. Interessiert?

Kontaktaufnahme via Kontaktformular.


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